Am 25.04. findet das revolutionäre Parkfest im Rabet im Rahmen des 1. Mais statt. Neben verschiedenen Musikacts, wird es Essen, Sportangebote und Infostände geben. Auch Kinderbetreuung wird während des ganzen Parkfestes angeboten.
Außerdem wollen wir zusammen durch ein Podiumsgespräch über aktuelle soziale Kürzungen und fehlende Angebote im Stadtteil sprechen. Kommt vorbei, wir freuen uns!
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass wir mit Nachrichten über Zerstörung, Tod und Elend überhäuft werden. Die Kriege toben weltweit, der deutsche Staat will wieder zur „Führungsmacht“ in Europa werden und ist mittlerweile viertgrößter Waffenexporteur auf der Welt. Doch die ganze Kriegstreiberei ist nicht umsonst: Milliarden werden in die Bundeswehr und die Aufrüstung gesteckt – und im Sozialen, in der Bildung und in der Gesundheit wird fleißig gekürzt.
Dabei sind wir es, die den gesamten Reichtum der Gesellschaft erarbeiten, welcher dann in den Taschen der Bonzen und vom Staat landet. Als Dankeschön überlegt der Kanzler, den hart erkämpften Achtstundentag zu streichen und uns die Rente zu klauen.
So oder so sind es wir Arbeiter:innen, die den Preis für ihre Kriege zahlen. Die Jugend soll für die Profite von Rheinmetall und Co. an die Front und Frauen dürfen sich entscheiden, ob sie im Heer oder vor dem Herd für das deutsche Kapital schuften wollen.
Und auch im Inneren bekommen wir die Militarisierung zu spüren: Abbau von demokratischen Grundrechten, schärfere Polizei- und Versammlungsgesetze und ein extremer Rechtsruck mit Wahlerfolgen der faschistischen AfD. Gleichzeitig nimmt die Repression gegen revolutionäre und antifaschistische Kräfte zu – und auch Kriegsfeinde sind betroffen, wie die Kündigung des Leipziger DHL-Mitarbeiters Christopher zeigt.
Doch wir müssen nicht tatenlos dabei zusehen, wie es an allen Ecken und Enden brennt. Zehntausende Schüler:innen gehen gegen den Wehrdienst in den Schulstreik und auch die revolutionären 1. Mai-Demos in Deutschland wachsen von Jahr zu Jahr. Wir müssen erkennen: Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte.
Wir müssen für eine Gesellschaft kämpfen, in der wir nicht für den Reichtum einiger weniger jeden Tag auf Arbeit gehen, sondern für die Bedürfnisse aller. Eine Gesellschaft, jenseits von kapitalistischer Konkurrenz und patriarchaler Gewalt. Eine Gesellschaft im Sozialismus – für eine Zukunft, für die es sich wirklich lohnt, zu kämpfen.
So eine Gesellschaft ist keine Utopie. Sie wird möglich, wenn wir uns überall dort zusammenschließen, wo wir zusammenkommen und leben. Sei es im Betrieb, in der Universität, an der Schule oder in der Nachbarschaft. Denn wir halten dieses System am Laufen – also können auch nur wir es verändern!
Der 1. Mai ist dabei unser Kampftag: Der Kampftag der Arbeiter:innenklasse. 2026 begehen wir den Revolutionären 1. Mai in Leipzig schon zum 5. Mal. Zwar hat die Polizei im letzten Jahr versucht, unsere Demo anzugreifen und unseren Protest kleinzuhalten. Doch wir werden auch dieses Jahr wieder mit Tausenden auf der Straße sein!
Dieses System der Superreichen hat uns nur Krieg und Krise zu bieten. Also erklären wir ihnen den Krieg! Kämpfen wir für unsere Zukunft! Heraus zum revolutionären 1. Mai!
Für ein System ohne Krieg, Faschismus und Armut müssen wir kämpfen!
Heraus zum 1. Mai – dem internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse! Steigende Mieten, anstehende Massenentlassungen und ein neuer Aufschwung faschistischer Kräfte. Dazu ein ungerechter Krieg nach dem anderen: Mit dem Genozid in Palästina, dem Ukraine-Krieg, aber auch den Konflikten von Westafrika bis Südostasien spannt sich ein zusammenhängendes Band an Ländern, in denen es bewaffnete Konflikte gibt. Schon jetzt wird mit deutschen Waffen weltweit getötet, mit Diskussionen um die Wiedereinführung der Wehrpflicht soll bald auch die Jugend an der Front verfeuert werden.
Die aktuelle politische Lage gibt uns also genug Gründe, zu verzweifeln und mit Sorgen in die Zukunft zu blicken. Doch sie gibt uns noch viel mehr Gründe, entschlossen für ein gerechteres System zu kämpfen. Entgegen der Lügen der Herrschenden, der Kapitalist:innen, ist die aktuelle Lage der Arbeiter:innenklasse kein Zufall. Vielmehr ist sie ein Resultat eines Systems, das auf der Ausbeutung von uns Arbeiter:innen beruht. Das auf der Suche nach dem maximalen Profit weder Moral noch Gerechtigkeit kennt.
Durch steigende Überwachung und Repressionen versucht der deutsche Staat schon jetzt, jede Form von revolutionärem Widerstand gegen dieses System im Keim zu ersticken. So mag es heute besonders revolutionäre Kräfte treffen, doch schon morgen kann jegliche oppositionelle Politik in den Augen des Staates kriminell sein! Das zeigen die immer stärkere Einschränkung unserer Versammlungsfreiheit, die gezielte Verfolgung von Antifaschistinnen, Betätigungsverbote oder auch die Lüge, echte Veränderung ließe sich durch Reformen innerhalb des Systems erkämpfen – sie alle sollen uns dazu bringen, die Füße stillzuhalten und uns einzureden, dass es doch keine Alternative zum Kapitalismus gäbe.
Doch am ersten Mai treten wir in die Fußstapfen von Tausenden, Millionen an Arbeiter: innen, die so wie wir erkannt haben, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen müssen. Lassen wir die steigende Aufrüstung und Militarisierung nicht unbeantwortet! Zeigen wir den an Einfluss gewinnenden faschistischen Kräften, dass wir uns als Arbeiter:innen nicht durch ihre rassistische Hetze spalten lassen und dem Faschismus unseren revolutionären Antifaschismus entgegensetzen! Tragen wir die internationale Solidarität mit unseren palästinensischen und kurdischen Klassengeschwistern auf die Straße! Zeigen wir, dass wir als Frauen, als Jugendliche und als vereinte Arbeiter:innenklasse unser Schicksal selbst in die Hand nehmen!
HERAUS ZUM REVOLUTIONÄREN 1. MAI
@1maileipzig
1maileipzig.noblogs.org
Veröffentlicht am
Blockaufruf für den antirassistischen/ internationalistischen Block
Am diesjährigen 1. Mai, dem weltweiten Kampftag der Arbeiter:innenklasse, möchten wir gemeinsam mit Euch die Straße erobern.
Wir wollen als Arbeiter:innen, Schüler:innen, Erwerbslose und Rentner:innen für eine Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung kämpfen.
Neben dem Widerstand gegen den sozialen Krieg nach Innen, soll den zahlreichen Kriegen auf dieser Welt, denen die Konkurrenz der Imperialist:innen zugrunde liegt, vor allem die internationale Solidarität entgegengesetzt werden.
This year, we can observe what the escalation of current crises (such as inflation, war, and climate change) leads to, namely an intensification of class struggles in Germany. Particularly, the class struggle from above leads to the precarization of the living conditions of many people, driven by a progressive dismantling of the welfare state.
In diesem Jahr lässt sich beobachten, wozu eine Zuspitzung der aktuellen Krisen (in Form von z.B. Inflation , Krieg und Klimawandel) führt, nämlich zu einer Verschärfung der Klassenkämpfe in der BRD. Vor allem der Klassenkampf von oben führt zu einer prekarisierung der Lebensverhältnisse vieler Menschen, getrieben durch einen voranschreitenden Abbau des Sozialstaates.
– Sadece Savaş ve Kriz mi? – Cevabımız Sosyalizm –
Dünya genelinde milyonlarca insanın hayatının giderek savaşlar ve krizler tarafından belirlendiğini görebiliriz. Bu, hem tarafların on binlerce kaybına neden olan Ukrayna’daki emperyalistler arası savaş olsun, hem de 30.000’den fazla Filistinli’yi etkileyen devam eden soykırım olsun. Alman devleti tüm bu savaşlara hevesle karışıyor. Kendi kar amacı için kelimenin tam anlamıyla cesetlerin üzerinden geçiyor.
– Nothing but War and Crisis? – Our Answer: Socialism –
Around the world, we can see how the lives of millions of people are increasingly defined by wars and crises. Whether it’s the inter-imperialist war in Ukraine, which has already claimed tens of thousands of lives on both sides, or the ongoing genocide in Palestine with over 30,000 Palestinians affected. The German state is actively involved in all these wars. For its own profit interests, it literally goes over dead bodies.